Informationsschaum

Deichkind

20. Dezember 2008 · BrutusD

Plastik mit dem Apfel?

Deichkind am Donnerstag speielen zu lassen ist schon ziemlich unverantwortlich. Ich weis nicht wie all die anderen Konzertbesucher es am Freitag zur Arbeit geschafft haben (ich weis es nur von einer und bin baff). Das Konzert war ein Kampf. Jedenfalls für all die Leute der vorderen Menge – zählen die anderen Konzertbesucher überhaupt?

Es war ein Kampf um jeden Zentimeter Lebens- und Tanzraum. *pathosglocke* Ein Kampf ums stehenbleiben – LastManStanding. Das Publikum hat Gas gegeben, hat sich nichts gegönnt. Vielleicht grade noch verhindert dass einer tot “getanzt” wird oder seinen Schuh einbüßt (danke an dieser Stelle an alle die mir den Raum gegeben haben ihn wieder anzuziehen, ich vermisse allerdings noch eine Einlegesole).
Und die Band? Die Band hat ihr Programm gefahren. Sie haben zwar eingeheizt aber so gepowert wie das Publikum haben sie nicht. Man hätte auch einfach ziemlich laut ihre cds abspielen können. Die Bandmitglieder schienen mir die meiste Zeit genau wie ihr Stil einfach dekadent. Sie nahmen den Kraftakt, den ihr Publikum auf sich nahm fast für selbstverständlich. Erst zur Zugabe gabs für die abgefeierten Wraks ein kleines Dankeschön. Ich weis nicht was da für gräulich, trüber Schnaps aus der “Zitze” durch beleuchtete Gartenschläuche auf unsere Gesichter und in unsere Mäuler floss, aber es sagte uns: Ihr habt die Selektion bestanden: “für zwei Stunden strampeln lassen wir mal was springen.” – Nur um uns bei der nächsten Zugabe zum Abschied zu zeigen, wer wirklich die Hosen an hat: Wir wurden tatsächlich gefedert.

Die Band verabschiedete sich dann fröhlich um die Stargate-Pyramide(??) Zirtaki tanzend. Es war ein großer Spaß

Ferris und die "Zitze"
 

ps: Ferris lies sich durch meine “DEICHAMAAAAAAAN”-Rufe leider nicht beeindrucken

Kategorie: Allgemein

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 the_peppermint // Dez 20, 2008 at 13:24

    Hihi, der Ausraster von Ferris MC.
    Das Konzert auf dem Hurricane war ähnlich. Nur das alles größer war und ich mehr Platz zum tanzen hatte, weil ich nicht so weit vorne stand.

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