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München goes on and on and on

12. Januar 2009 · BrutusD

inneres Gleichgewicht trotz KälteDa ich am nächsten Tag meiner Münchentour nun doch kein Vorsprechen hatte, hatte ich kein Bedürnis mehr nach einem entspannten Abend und ging wieder mit einem Bekannten ins Theater. Diesmal in Rambo Richard III. im Münchener Volkstheater. Es war eine moderne Inszenierung mit eindrucksvollen Bildern. Bilder die großartige Fotomotive abgeben. Aber das wars leider auch schon. Dem “Rest” was vom Stück übrig blieb hing ein einziger Geschmack von Effekthascherei an. Richard entwickelte sich von einem erschreckend skrupellosen Brudermörder und Intriganten über einen erpresserischen Menschenhirnesser zu einem Wahnsinnigen, der sich und fast alle in seiner Umgebung in Tod und Vernichtung treibt und dabei von seiner Art zu schreien, Schlachtpläne zu schmieden und wütend zu sein leicht mit Bruno Gans’ “Endzeit-Hitler” verwechselt werden kann. Doch emotional ließen einen die Figuren alle ziemlich kalt.

Damit konnte ich den Tag natürlich nicht ausklingen lassen. Ich und mein Bekannter setzten uns noch zu Pizza, Bier und einer unglaublichen N24-Doku über asiatische Schönheits-Ideale und -Operationen zusammen. Mir war nüchtern schon lange nicht merh sooooo schlecht. Jetzt war ich fertig.

Den nächsten Tag begann ich mit einem Besuch im neuen Applestore in München, bei dem ich ohne Probleme mein kapottes iPhone-Ladekabel tauschen konnte. Das hört sich jetzt ziemlich umspektakulär an, aber da ich in Berlin im Gravis die Erfahrung gemacht habe von einem Mitarbeiter zum nächsten weiter gereicht worden zu sein, bin ich von dieser Manifestation des Applestore-Feenstaubes doch begeistert. Wer die Möglichkeit hat, mal in einen Applestore zu gehn, sollte es probieren. Es gibt kostenloses WLAN, fast so viel Personal, wie Kunden und was an dem Tag wichtig war: es ist warm.

Als das erledigt war stapfte ich weiter durch München. Ein längerer Schlenker über den Viktualienmarkt (nnn keine Weißwurscht – die sind bäää) dann vorbei am Isator und zum Odeonsplatz. Im wunderschön frühabendlichen Licht ist dort obiges Foto entstanden.

Mein Tourie-Programm und den Abend beendete ich dann in der alten Pinakotek. Wie schon vom freundlichen Tipgeber beschrieben sind nicht nur die dort ausgestellten Bilder sondern auch das Gebäude an sich einen Besuch wert. Auch die Neue Pinakotek und die Pinakotek der Moderne sind schön anzusehn. Nur was Pinakotek bedeutet weis ich noch nicht. Ich könnte ja eigentlich mal – einen Augenblick… nein, auch das überfliegen des Wikipedia Artikels brachte keinen Aufschluss über die Namens Herkunft.

Entschuldigung fürs aprubte Ende. Now something completely different:

Kategorie: Vorsprechen

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