Informationsschaum

Einträge vom Januar 2009

München goes on and on

11. Januar 2009 · BrutusD

die Wartende im LichtDer erste Tag der eigentlichen Zulassungsprüfung an der Everding begann mit Tanz- und Bewegungsimprovisation. Zuerst stellten wir 20 Prüflinge, die es seit Oktober in die zweite Runde geschafft hatten, uns in einem Halbkreis auf und dann vor. Aber nicht irgendwie. NeiHein!! Schauspielerstyle: “Tretet einen oder zwei Schritte vor sagt euren Vor- und Nachnamen und macht dazu eine Bewegung.” Diese Bewegung sollte uns sozusagen ausdrücken, uns symbolisieren. “Dann tretet ihr zurück in den Kreis. Das ist dann das Zeichen für die Anderen das, was ihnen vorgemacht wurde, nachzumachen.”

Es ist ja nun nicht so, dass ich an sich schon ein schlechtes Namengedächtnis habe, nein, jetzt sollte ich mir zu dem Namen z.B. noch spontan merken, dass  während ich “Annabell” sage, ich drei mal mit dem Hintern wackle, dann während ich namenstechnisch eine Pause mache mit dem Rechten Fuß einen kleinen Schritt nach forne gehe, um mich dann bei “Schröder” zweieinhalb mal im Kreis zu drehen und dabei wieder zurück auf meinen Platz kommen. Bestimmt hat auch die Prüfungskommission gesehen wie viel Spaß uns diese Übung gemacht hat.

Die nächste Übung war ähnlich nur diesmal mit Musik. Es ging darum zwei Vorgegebene Lieder tänzerisch zu interpretieren. Die Aufgabe lautete ungefähr so: “Lasst euch von der Musik inspirieren, wir wollen in eurem Tanz eine Entwicklung sehen. Seid ganz frei und ungehemmt in euren Ideen. Achso ja ein noch: die anderen neun Prüflinge in eurer Gruppe sollen euch alles nachmachen können, also seid nicht zu komplex… aber auch nicht zu simpel” Gesagt getan. Ich weis nicht ob ich’s schwieriger fand den anderen hinterher zu tanzen, oder zwei Lieder lang kreativ aber nicht zu schwierig zu sein.

Als nächstes kam eine Rhytmusübung. Einer der Prüfer / Profs trommelt auf zwei Kongas und sagt uns was wir zu den verschiedenen Rhythmen tanzen sollen. Eigentlich leicht – eine Schrittfolge zu lernen… denke ich – bzw finde ich, dass es mir leicht fallen sollte… ich weis allerdings, dass es das eigentlich ganz und gar nicht ist. Und dass es das erst recht nicht ist, wenn man unter Druck steht und bewertet wird. Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl spezeiell diesen Teil wirklich verkackt zu haben. Aber wegen eines derartigen Verkacken ist noch niemand das Schauspielstudium verwehrt worden

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Vom Frühsport schon leicht fertig, schälten wir uns alle aus unseren Sportsachen und das große Warten began. Jeder versucht sich so gut es geht die Zeit zu vertreiben. Ich machte z.B. diese beiden hübschen Bilder.

Dann war meine Zeit gekommen. Ich spielte zwei meiner Rollen und als ich fertig war, war ich unzufrieden. Sie waren so wie ich sie mir vorgenommen hatte. Sie waren nicht schlecht, aber irgendwie habe ich nichts dabei gespürt. Dann stellten sie mir eine Aufgabe zu meinem Trepljow: “Stellen sie sich genau vor wie er seinem Onkel seine Bühne präsentiert. Aber nicht irgendeine Bühne. Stellen sie sich vor es ist eine riesige Freilichtbühne,  60m Breit mit 60m hohen Kullisen. Stellen sie sich diese Bühne wirklich vor. Spüren sie den Raum. Und noch besser stellen sie sich vor, er erzählt es einer hübschen Frau und nicht seinem Onkel. Kann sich mal eine der Studentinnen da auf den Stuhl setzen?”

Das war dann echt das, was ich gebraucht habe… also nicht das hübsche Mädchen, sondern dieser Gedankenanstoß. Beim vierten Versuch, als ich die kleine Holzbühne, die ich mir in den bisherigen Monaten immer vorgestellt hatte, dann endlich aus meinem Kopf hatte, fühlte es sich wieder echt an. Es ist schon merkwürdig, aber man ist dann einfach in einem Moment, in dem man die Weite dieser Bühne spürt, in dem man das Gefühl hat, wie man sich auf so einer Bühne vorkommt, wie der Raum auf einen wirkt. Es ist dann ganz natürlich, was man tut. Ich spielte also weiter bis ich abgebrochen wurde. Und fühlte mich gut. Dann kam das noch längere Warten auf die entscheidung. Da ich am Tag zuvor, nach meinem Spiel das selbe Gefühl hatte, nahm ich an, es auch an diesem Tag geschafft zu haben. Die Enttäuschung und Frustration war umso größer als mein Name nicht auf der Liste stand.

Auch wenn ich es nicht in die letzte Runde geschafft habe, weis ich dass ich mich beim spielen genau so fühlen möchte wie an diesen zwei Tagen. Ich bin gespannt auf den Anruf der Schule, bei dem ich eine genaue Kritik bekomme.

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DIY – Rahmen für Buttons

11. Januar 2009 · the_peppermint

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Meine Buttons, die sich mit der Zeit bei mir angesammelt haben, hatte ich bis jetzt immer zusammen mit ein paar Magneten in einem Button-Magnet-Klumpen bei mir rumliegen,weil ich nicht so recht wusste wohin mit beidem.

Zumindest für die Buttons hab ich dann doch  eine ganz gute Aufbewahrungsmöhlichkeit gefunden, durch die ich sie hoffentlich nicht mehr verliere und die auch noch gut aussieht.

Dafür habe ich mir etwas schwarzen Stoff und einen Rahmen von Ikea besorgt. Den Stoff hab ich einfach an die Rückseite des Rahmens getackert, aber so, dass man auch noch die Rückseite an der diese Stütze zum aufstellen und die Hacken zum Aufhängen dran sind wieder einsetzen kann.

buttonrahmen_03Den Stoff hab ich einfach großzügig zugeschnitten, die Rückseite eingesetzt, Löcher für diese biegeteile, die die Rückseite im Rahmen halten, in den Stoff geschnitten und alles festgetackert mit so einem großen eletrischen Tacker.  Danach nur noch überstehende Stoffecken abgeschnitten und fertig.

Das, was am längsten an der ganzen Aktion gedauert hat, war wohl, den Tacker und die dazugehörigen Tackernadeln im vollgestellten Keller zu suchen.

Meine Buttons muss ich ab jetzt jedenfalls nicht mehr suchen.

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Münlchen goes on

7. Januar 2009 · BrutusD

Nur kurz melde ich mich heute noch. Habe heute meinen ersten Münchentag hinter mich gebracht. Das Vorsprechen hat mich befriedigt und ich denke ich hab gespielt was mir in den Sinn kam.
Dann gegen 16 Uhr (als ich dann fertig war) gings in die Stadt. Habe ehrlich gesagt nicht viel von der Stadt mitbekommen da ich mit lauter bezaubernden Schauspiel-Idioten unterwegs war und wir geistig total am Rad gedreht haben.
Dann kam der Hunger und Turies wie wir waren und weils auch gerade um die Ecke war gingen wir – nein – kehrten wir ins Hofbräuhaus ein. Es gab lecker Bierkruste mit Kartoffelgrataing und öööh Bier. Und dann kam die Überrsachung zum Abend. Mein Spiel hatte wohl nicht nur mir gefallen, sondern auch den Prüfern.
Den Abend beendeten wir mit Theater: Die Premiere von Elfriede Jelimeks Stück “Rechnitz (Der Würgeengel)”. Ich weis noch nicht was ich denken soll. Weis nur dass mich die Schauspieler in ihrem Wortwitz, ihrer Genauigkeit und Effizienz ziemlich beeindruckt haben aber das Stück an sich und der stendig auftretende “schaut mal wie clever ich mit der deutschen Sprache umgehen kann”-Wortwitz nerfig war. Naja… Muss man vielleicht noch mal sehn. ^^
Morgen gehts jetzt aber erstmal in Runde zwei an der Bayrischen Theater Akademie. Ich bin gespannt.

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München

5. Januar 2009 · BrutusD

Morgen schwing ich mich in den Zug nach München, denn am 7. (also Übermorgen) habe ich dort Vorsprechen Nummer Eins für dieses Jahr. Die nächsten Runden sind dann direkt an den darauf volgenden Tagen. Und als wenn das noch nicht cool genug wäre ist mein nächstes Vorsprechen diesen Freitag und zwar auch in München. Ich hab jetzt also entweder einen kleinen Vorsprechmarathon oder ein nettes München-Wöchlein vor mir. Und für diesen Fall, wollt ich mal nachfragen, ob mir irgendwer Dinge nennen kann, die man in München gesehen, gemacht und besucht haben sollte (Abgesehen vom Apple-Store ^^).

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