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Einträge vom Oktober 2009

Pic of the Day

25. Oktober 2009 · the_peppermint

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Word!

22. Oktober 2009 · the_peppermint

Geistige Leere zieht brĂĽllend durch die Neubauwohnung

Razzia - Sentimentaler Zusammenbruch

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Everything Is Terrible!: SNOGGING 101

8. Oktober 2009 · BrutusD

Hi, Sie kennen mich vielleicht aus Insiderberichten aus dem Showbiz wie “wie werde ich Schauspieler“, “Rollenartbeit fĂĽr jedermann” und natĂĽrlich “Komm, wir produzieren ein StĂĽck zusamen“.

Oft fragen mich Die Leute™ wie ist das eigentlich mit Filmküssen. Oh mann. Ich kann euch sagen, ich könnte wirklich eine Menge darüber erzählen. Das Wichtigste um perfekte Film-, Bühnen- und Radioküsse zu erzeugen ist natürlich auch im wahren Leben ein wirklicher Profi zu sein. Es braucht lange Jahre an Wourkout und Training. Ist doch klar!

Meine Kollegen von Everything Is Terrible! haben da mal einen gute Zusammenfassung beliebter Trainingsvideos gemacht:

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Sowas hatte ich noch nie

6. Oktober 2009 · BrutusD

Drei Wochen ist es nun schon her. Am Montag dem 21.09.09 lief es endlich. Mein erstes kommplett eigenes StĂĽck.

Nicht nur dass ich allein ungefähr eine Stunde “BĂĽhnen-Zeit” fĂĽllte, es war komplett mein eigenes Baby. Der Inhalt ist schnell Erklärt: Mein Leben.

Vor Beginn der Semesterferien bekamnen wir 26 Studenten im 1. Semester des Fachbereichs III (Darstellende Kunst) der Folkwang-Hochschule die Aufgabe vor Beginn des 2. Semesters unsere Lebensläufe zu spielen. Krass. Überlege Dir kurz vielleicht 20-30 sek was du spielen zeigen würdest, wie?, warum? und du wirst dich vor einer großen aber mit genügend Zeit schönen Aufgabe finden.

Da mich die Aufgabe sowieso interessierte fing ich schnell an mich mit ihr zu beschäftigen. Nicht intensiv am Schreibtisch sitzend, sondern immer mal wieder drĂĽber nachdenkend. Viele Freunde erlebten mich schlieĂźlich auch immer mal wieder abwesend oder scheinbar melancholisch in irgendwelchen Gedanken versunken oder unerwartet mein Notizbuch zĂĽckend um mir “Dinge” zu notieren.

Irgendwann Mitte August, als mir klar wurde wie ich meine Gedanken und Pläne strukturieren könnte, fing die Konkretere Arbeit an. Währenddessen nahm ich mir immer wieder Zeit über mein Leben nachzudenken und erfüllte dabei bestimmt das ein oder andere Klischee, wenn ich mich spät nachts um 22 Uhr los machte, um wegen Bier von Kiosk zu Kiosk zu spazieren, dabei meinen Gedanken nachging und letztlich betrunken und versunken auf irgendeinem Treppenabsatz landete.

Mit der Zeit wurde meine Vorstellung, wie ich mein Leben auf die BĂĽhne bringen kann immer klarer bis irgendwann ein genauer Ablauf heraus kam. Zum Schluss musste dann ja “nur noch” alles ausgearbeitet werden. Hier ein paar Keynotepräsentationen, hier ein paar Audioaufnahmen, da noch etwas die Technik organisieren, hier noch ein wenig das BĂĽhnenbild und die Beleuchtung und tada fertig. Und das hatte ich noch nie. Vor der Zeit.

Beginnt mein Lebenslauf selbst doch damit, dass ich so wie vorher in meinem Leben auch immer noch nicht fertig bin, war ich diesmal gut 2 Tage vorher komplett fertig und musste keinen Gedanken an irgendetwas verschwenden. Komplett relativ Stressfrei konnte ich mich eine Woche vorher sogar um die technische Assistenz und Beratung von knapp 10 anderen Lebensläufen kümmern.

Dass meine AuffĂĽhrung fĂĽr mich ein voller Erfolg und fĂĽr die Zuschauer sehr unterhaltsam war macht mich stolz. Meine erste eigene, kĂĽnstlerische Arbeit hat alle befriedigt. Was fĂĽr ein GefĂĽhl.

Doch das wirklich anstrengende kam dann erst beim aufmerksamen Zusehn bei fremden Lebensläufen. Eine Woche lang standen täglich 3-5 auf dem Programm. Es war die intensivste Zeit, die wir in unserem Studium hatten, in dem wir wirklich schon einige Gefilde befahren hatten.

Diese Großzügigkeit entgegen gebracht zu bekommen, jemandem wirklich zuhören und zuschauen zu dürfen, der von seinem Leben erzählt, und nicht daran denken zu müssen, was man kluges oder witziges als nächstes sagen, fragen und antworten will, ist wirklich ein Geschenk. Es gibt einem die Gelegenheit sich wirklich auf das gezeigte und durch aufblitzende Erinnerungen auch das eigene Leben einzulassen. Miteinander ein wenig in Erinnerungen zu wandern und diese sogar wieder zu entdecken.

Besonders beim Zuschaun fallen einem dann ständig Dinge ein, die man “noch hätte erzählen sollen. Denn natĂĽrlich hat man mit einer Stunde nicht sein Leben erzählt.  Es ist mehr ein Teil des Abbilds dessen, was man in dieser Lebensperiode als eigenes Leben wahr nimmt. Die richtige Schlussfolgerung ist also wiederholt das eigene Leben als Material fĂĽr eine Stunde “BĂĽhnen-Zeit” zu betrachten.

→ 4 KommentareTags: Schauspielstudium