Die Natur strebt halt dem Chaos zu, oder so. Das Video ist jedenfalls Teil von Greta Alfaros Arbeit In Ictu Oculi.
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Essen fassen
4. August 2011 · the_peppermint
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Stand Your Ground
21. Juli 2011 · the_peppermint
Sechs Fotografen in London werden auf der Straße mit Videokamera bei ihrer Arbeit im öffentlichen Raum begleitet. Natürlich taucht früher oder später ein Sicherheitsmensch auf und versucht ihnen das zu untersagen. London hat ja mittlerweile schon traurige Berühmtheit für übereifrige Polizisten und private Sicherheitsdienste erlangt, die gegen Fotografen vorgehen. Auch wenn es hier primär um Fotografie geht, stellt sich die übergeordnete Frage, wem eigentlich der öffentliche Raum gehört und wie stark wir uns dort einschränken lassen wollen.
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ZDF-Doku – Zukunft Elektroauto
20. Juli 2011 · the_peppermint
Auf Youtube gibt es die sehr interessante ZDF-Doku Zukunft Elektroauto – Die leise Revolution zu sehen. Deutsche Autohersteller kommen da nicht gerade gut weg. Sie hätte bis heute kein einziges Elektroauto im Angebot, wobei es von anderen Herstellern schon längst alltagstaugliche Elektroautos gibt.
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Terrortänzer verhaftet
29. Mai 2011 · the_peppermint
US Park Police beschützt totesmutig Besucher des Jefferson Memorials vor tanzenden und küssenden Terroristen:
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Chinas Geisterstädte
12. April 2011 · the_peppermint
China lässt riesige neue Städte hochziehen um die Wirtschaft weiter anzukurbeln und den Wohnungsmangel zu beseitigen. Nur kann sich kaum einer die neuen Wohnungen leisten, da sie meistens für wohlhabende Bewohner ausgelegt sind. So verkommen die Immobilien zu reinen Spekulationsobjekten. Adrian Brown zeigt in seinem Beitrag mit faszinierenden Bildern die riesigen Geisterstädte, die diese Immobilienblase hervorgebracht hat.
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WikiRebels
10. Dezember 2010 · the_peppermint
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Flattr
11. November 2010 · the_peppermint
Wie man sehen kann, gibt es jetzt auf der rechten Seite einen Flattr-Button. Ich benutze Flattr jetzt schon seit einiger Zeit, um Dinge toll zu finden. Es funktioniert so, dass man einmal Geld zu flattr überweist und dann festlegen kann, wie viel von diesem Geld man jeden Monat verflattrn möchte. Minimal sind das 2€.
Überall, wo man auf Dinge stößt, die man toll findet und es einen Flattr-Button gibt, kann man auf den Button klicken und die Inhalte flattrn. Am Ende des Monats wird dann der Betrag, den man monatlich ausgeben wollte, gleichmäßig unter allen Inhalten verteilt, die man im Laufe des Monat geflattert hat.
Nutzt man den Button sehr oft, werden die einzelnen Beträge natürlich kleiner, nutzt man ihn nur selten, sind sie dafür um so höher.
Ich selbst finde das eine sehr bequeme Art Menschen zu unterztützen, die tolle Dinge produzieren.
Nun hab ich hier in die rechte Seitenleiste auch mal einen Flattr-Button reingeklebt, für alle, die dieses Blog mögen.
Ich habe deshalb nicht die einzelnen Posts, sondern nur das Blog als ganzes mit einem Flattr-Button ausgestattet, weil die Posts oft nur aus einem Video oder Bild bestehen, auf das ich gestoßen bin. Wem dieser Blog aber als eine Art Gesamtkunstwerk gefällt kann das jetzt mit dem Flattr-Button zeigen.
Das, was an Geld durch Flattr reinkommt, werde ich wohl erstmal dazu benutzen wieder andere Inhalte via Flattr zu unterstützen und vielleicht auch die Kosten für den Server zu minimieren.
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Deutschland aus Berliner Sicht
11. November 2010 · the_peppermint
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Longboard Girls Crew
5. Oktober 2010 · the_peppermint
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My Home is where my…
9. August 2010 · BrutusD
Auf dem Nachhauseweg aus der Sneak (Männer im Wasser, sehr guter Film) komme ich gut gelaunt an meine Haustür. Ein mir unbekanntes aber nettes Paar hält Sie mir und meinem Fahrrad auf. Man quackelt ein bisschen und steigt in den Aufzug. Er drückt die 4 ich die 6 – ganz oben. Sie fragt mich, wie man da so wohnt. Ob es nach hinten raus ist. Dort ist es leiser oder?
Zuhause kam mir die viel befahrene Straße vor der Tür nie so laut vor, wie sie eigentlich ist. Ich habe das Straßengeräusch nie so als Straße wahr genommen. Abends wenn ich im Bett lag, fühlte es sich mehr nach etwas angenehmem an. Etwas das ich seit dem in anderen Wohnungen öfter schon mal vermisst habe. Ein wenig trauere ich ihm jetzt schon nach. Es klingt für mich ein wenig wie Meeresrauschen.
Nun fragt sie plötzlich ob das oben auch 3 Zimmer sind.. oh? Wie bitte – denk ich – ich bin so furchtbar schlecht in solchen Zählungen. Zählt der Flur als eigenes Zimmer, der ist nämlich ziemlich groß. Und die Küche? Das Bad wahrscheinlich nicht. Wie viel Zimmer sind da denn von denen ich mir sicher bin, dass es auch Zimmer sind……. 2, 3, 4?! Ich entscheide mich einfach mal 3 zu sagen, um nicht blöd zu wirken. Aber jetzt erst merke ich, was hier eigentlich los ist. Sie interessiert sich für die Wohnung.
“Sagen sie, da wird wahrscheinlich nicht bald was frei?” Ich überlege eine kaum wahrnehmbare Ewigkeit und sage dann “Doch das ist durchaus möglich”.
Erst jetzt wo sich die Fahrstuhltür wieder schließt und ich alleine bin, wünsche ich mir, ich hätte das nicht gesagt. Sie hat beim Weggehen noch gemeint, dass sie sich dann ja glatt mal erkundigen müsste.
Fremde, ja vielleicht oder wahrscheinlich sogar unsympathische Leute werden bald oder auf kurz oder lang, diese 2-4 Räume bewohnen. Werden umtapezieren. Teppich oder Laminat verlegen, das Bad neu kacheln, eine neue Küche einbauen. In der Wohnung, die jetzt seit 23 Jahren mein Zuhause ist, oder wenigstens das Mutterschiff.
Als mein Burder zum studieren weg zog, als ich aufs Internat ging, als mein Bruder im Ausland studierte, als ich zum Bund ging, als ich dann auch studierte, immer war diese Wohnung der Heimathafen. Selbst vor meinem Bruder und mir haben meine Eltern schon 20 Jahre, als erste Mieter nach der Erbauung hier gewohnt.
Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, und das auch nur sehr schwach, dass sie renoviert wurde. Wenn mir etwas in meinem Leben Beständigkeit, Sicherheit und Vertrauen in die Zukunft gegeben hat, dann diese Wohnung. Seit über 20 Jahren die annähernd gleichen Möbel und seit einer gefühlten Ewigkeit die gleiche Tapete. Und seit der Erbauung das immer gleich Bad und die immer gleiche Küche. Gibt es so etwas heute überhaupt noch???
Und jetzt, scheint es mir, schaut mich der Türspion traurig an, als ich vor der Tür stehe und aufschließe. Drinnen viele Kartons, der Esstisch voll mit Akten, die Küche voll mit meinen Einkäufen. Und die Wanduhr und die Kuckuks-Uhr ticken schon länger nicht mehr, da mein Bruder und ich sie vergessen oder pausiert haben.
Es ängstigt mich, dass diese Wurzel bald abgetrennt seien wird. Manchmal stark und kaum auszuhalten, als Hilflosigkeit, manchmal schwach als Melancholie. Aber immer wieder merke ich, dass diese Wurzel längst getrennt wurde, als die Bewohner dieser Wohnung nicht mehr zurück kamen.
Nur – und das jetzt richte ich auch an meinen Bruder, sollte er das lesen – nur die Zuversicht ist dank meiner, unserer Eltern nicht nur in diesen Mauern, sondern auch in mir verwurzelt. Darüber bin ich sehr glücklich und dankbar.
Trotzdem. Ich vermisse euch!
“Wir haben schon immer eine Lösung gefunden”; “Man muss sich nur richtig anstrengen dann wird das wieder”; “schau genau”
